Soll an der Corona-Impfpflicht im Bereich der Medizin und Pflege festgehalten werden?

Soll an der Corona-Impfpflicht im Bereich der Medizin und Pflege festgehalten werden?

Im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge wird die Entwicklung bei der Umsetzung der durch den Bundestag beschlossenen Corona-Impfpflicht im Bereich der Medizin und Pflege immer problematischer gesehen. Deswegen bittet die Konservative Mitte um Ihre Beteiligung bei der Abstimmung zur Frage: „Soll an der Corona-Impfpflicht im Bereich der Medizin und Pflege festgehalten werden?“

Sorge vor Engpässen in der medizinischen Versorgung

Das Mitglied der Konservativen Mitte Uwe Rumberg hat sich bereits als Oberbürgermeister der Stadt Freital mit seiner Sorge vor Versorgungsengpässen im medizinischen und pflegerischen Bereich an den sächsischen Ministerpräsidenten gewandt. Immer wieder erhält er durchgestrichene Berufsurkunden als Signal, dass im Falle einer Impfpflicht diese Mitarbeiter nicht mehr zur Verfügung stehen. Damit verschärft sich der Personalmangel zusätzlich.

Außerdem haben Vertreter im Sozialausschuss des Landkreises Sächsische Schweiz – Osterzgebirge 550 Berufsurkunden symbolisch überreicht, von der Schließung von über 40 Arztpraxen berichtet und vor der Sicherung des Rettungsdienstes gewarnt.

3 Aspekte, die gegen eine Impfpflicht sprechen
  1. Die Corona-Impfpflicht wurde zunächst damit begründet, dass die Verbreitung der Infektion dadurch reduziert werde. Spätestens mit der neuen Omikron-Variante ist dieser Effekt deutlich reduziert. Gerade in diesen von der Impfpflicht betroffenen Bereichen gibt es zudem eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen (Masken, Tests, etc.). Diese sind ebenfalls wirksam oder sogar wirksamer und können die Verbreitung verhindern.
  2. Die Corona-Impfpflicht wurde weiterhin damit begründet, dass schwere Verläufe verhindert und die Quarantänezeiten verkürzt werden könnten.  Damit könne die Sicherung der Gesundheitsversorgung gesichert werden. Beschäftigte dieses Bereichs wollen im Falle der Impfpflicht ihren Beruf aufgeben. Dadurch scheint gerade wegen der Impfpflicht die Versorgung gefährdet.
  3. Medien und Politik kommunizieren, dass es nur eine medizinisch unumstößliche Wahrheit gäbe: Die Impfung ist notwendig, sie schützt, hat kaum Nebenwirkungen, kurz: Jeder muss sich impfen lassen. Beschäftigte im medizinischen Bereich -auch Ärzte-, erleben jeden Tag Situationen mit der Impfung, aber auch mit der Infektion. Gerade diese Personen kommen zur persönlichen Entscheidung, dass sie sich nicht impfen lassen wollen. Damit wird deutlich, dass auch Experten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis kommen. Nicht zuletzt die falsch gemeldeten Zahlen zum Impfstatus von hospitalisierten und verstorbenen Patienten, die an / mit Corona verstorben sind, sorgt nicht für zusätzliches Vertrauen in die auf diese Statistiken basierenden Zahlen.
Abstimmung: Soll an der Corona-Impfpflicht im Bereich der Medizin und Pflege festgehalten werden?
Soll an der Corona-Impfpflicht im medizinischen und pflegerischen Bereich festgehalten werden?
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9 Gedanken zu „Soll an der Corona-Impfpflicht im Bereich der Medizin und Pflege festgehalten werden?“

  1. Wenn sich Menschen mit medizinischen Vorkenntnissen und Patientenerfahrungen gegen eine Impfung entscheiden, muss man davon ausgehen, dass es hierfür mit großer Sicherheit gute Gründe gibt!

  2. Wenn sich Fachleute aus der Medizin, die über das notwendige Wissen und die Patientenerfahrungen verfügen, nicht impfen lassen, sollte einem das zu denken geben. Den Verantwortlichen ist offensichtlich nicht bewusst, dass mit der Impfpflicht für die Pflegeberufe der Notstand in diesem Bereich noch gravierender werden wird!

  3. Damals wurde für die Pflegekräfte lediglich geklatscht, jetzt gibt es als Dank den Tritt in den Allerwertesten, jetzt können alle, die geklatscht haben etwas tun und sich für die pflegekräfte tatkräftig einsetzen. Als wahren Dank dass alle durch die Pandemie getragen wurden!

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