Aktuelles

Bundeswehr-Genehmigung für Reisen – das Ende der Friedenszeit?

Konservative Mitte - Pfitzenreiter IMG 9403 scaled e1715112653581
Peter Pfitzenreiter, Vorsitzender der Konservativen Mitte

Viele Menschen gehen davon aus, dass Freiheit in Deutschland selbstverständlich ist – gerade in vermeintlichen Friedenszeiten. Umso größer ist die Irritation über eine Regelung im Wehrpflichtgesetz, nach der Männer zwischen 17 und 45 Jahren längere Auslandsaufenthalte grundsätzlich vom zuständigen Karrierecenter der Bundeswehr genehmigen lassen müssen. Der Gesetzeswortlaut zeigt: das politisches Denken hat sich inzwischen Zustand des Friedens entfernt. In einem aktuellen Video der Konservativen Mitte spricht Peter Pfitzenreiter – Vorsitzender des Vereins und Vater von zwei Kindern – offen aus, was viele Bürger empfinden: „Alle, die bis jetzt geglaubt haben, dass das Thema Krieg ganz weit weg bei uns in Deutschland ist, müssen eines Besseren belehrt sein.“ Gerade diese Perspektive macht deutlich, worum es hier geht: nicht um abstrakte Politik, sondern um die Lebensrealität von Familien in unserem Land.

Eine Regelung mit weitreichender Wirkung

Seit dem 1. Januar 2026 gilt nach dem Wehrdienst-Modernisierungsgesetz: Männer ab Vollendung des 17. Lebensjahres bis zum Alter von 45 Jahren sollen längere Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten genehmigen lassen. Betroffen sind damit nicht nur Soldaten, sondern ganz normale Bürger: Studenten, Auszubildende, Berufstätige, junge Familienväter. Wer ein Auslandssemester plant, beruflich mehrere Monate ins Ausland muss oder Verwandte außerhalb Deutschlands besucht, fragt sich plötzlich: Steht meine Freiheit künftig auf dem Spiel? Gerade für Eltern stellt sich dabei eine noch grundsätzlichere Frage: In welchem Land werden unsere Kinder aufwachsen?

Frieden muss der Maßstab bleiben
Konservative Mitte - Uwe Rumberg scaled e1715112068805
Uwe Rumberg, Vorstandsmitglied der Konservativen Mitte

Für die Konservative Mitte hat Uwe Rumberg die Haltung zuletzt klar formuliert: „Es gibt keinen guten Krieg und es gibt auch keinen schlechten Frieden. Es gibt entweder Krieg oder Frieden – und wir sollten uns immer und immer wieder für Frieden entscheiden.“ In dem Video bringt Peter Pfitzenreiter die Sorge vieler Menschen auf den Punkt: „Wir leben in einer verrückten Welt, wo das Thema Krieg immer mehr Realität annimmt.“ Diese Sorge richtet sich nicht nur gegen ein einzelnes Gesetz, sondern gegen eine politische Entwicklung insgesamt.

Freiheit darf nicht scheibchenweise eingeschränkt werden

Es beginnt selten mit dem großen Einschnitt. Es beginnt mit scheinbar kleinen Regelungen, die „keine praktische Bedeutung“ haben sollen. Auch wenn der Bundesverteidigungsminister Pistorius zu beschwichtigen versucht, dass kein Antrag nötig sei und die Ausreise keiner Genehmigung bedarf, regelt das Gesetz den Weg klar und deutlich anders. Genau hier ist Wachsamkeit gefragt. Ein freiheitlicher Staat lebt davon, dass Freiheit der Ausgangspunkt ist – nicht die Ausnahme.

Ein Antrag als stiller Protest

Konservative Mitte - Screenshot 2026 04 08 202823 e1775672974542Wie konkret eine solche Reaktion aussehen kann, zeigt die Konservative Mitte mit einer Vorlage für einen Antrag auf Genehmigung eines Auslandsaufenthalts nach § 3 Abs. 2 Wehrpflichtgesetz. Männer zwischen 17 und 45 Jahren können damit formal genau das einfordern, was der Gesetzgeber vorgesehen hat: eine Genehmigung für einen mehrmonatigen Aufenthalt im Ausland. Der Antrag ist bewusst schlicht gehalten und richtet sich direkt an das zuständige Karrierecenter der Bundeswehr. Aber wer hätte noch vor wenigen Jahren gedacht, dass man in den vermeintlichen Friedenszeiten einen solchen Antrag überhaupt formulieren müsste? Peter Pfitzenreiter fordert auf: „Wir sollten ein Zeichen setzen, indem wir diese Anträge einfach mal einreichen.“ Das Entscheidende daran: Es ist kein Protest auf der Straße, keine Zuspitzung, sondern ein ruhiger, rechtsstaatlicher Hinweis darauf, dass hier eine Grenze erreicht ist. Deshalb ist es richtig, diese Regelung nicht einfach hinzunehmen.

Anfang einer bedrohlichen Entwicklung

Die Reaktion der Bundeswehr wird zudem zeigen, wie Ernst die Lage tatsächlich ist. Dazu Peter Pfitzenreiter abschließend: „Wenn immer die Rede davon ist, dass wir uns in Deutschland in einer Friedenszeit befinden, wäre eine solche Änderung im Wehrpflichtgesetz nicht nötig gewesen. Wir scheinen uns am Anfang einer bedrohlichen Entwicklung zu befinden!“

Youtube-Video

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Links

Zukunft sichern heißt investieren: Freital stärkt Kinder, Jugend und Familien

Konservative Mitte - 1 Was ist die Konservative Mitte 131112314Der im Februar beschlossene Haushalt 2026 setzt einen klaren Schwerpunkt: Freital investiert nach wie vor gezielt in Kinder, Jugendliche und Familien. Für Uwe Jonas, Stadtratsfraktionsvorsitzender der Konservativen Mitte und Mitglied des Ortschaftsrats von Pesterwitz, ist das kein Zufall, sondern Ausdruck eines klaren politischen Verständnisses. Uwe Jonas betont: „Wir glauben an die Zukunft unserer Stadt – und genau deshalb investieren wir in die Infrastruktur für Kinder und Jugendliche. Wer will, dass junge Familien hier leben, bleiben oder gar hierherziehen, muss gute Bedingungen schaffen.“ Damit geht es nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um eine grundsätzliche Entscheidung: Freital setzt auf Familienfreundlichkeit als Zukunftsstrategie.

Pesterwitz: Konkrete Projekte mit Wirkung für Familien
Uwe Jonas
Uwe Jonas ist Vorsitzender der Freitaler Stadtratsfraktion und Mitglied des Ortschaftsrats Pesterwitz

Wie diese Politik vor Ort aussieht, zeigt sich besonders deutlich in Pesterwitz. Zwei zentrale Projekte stehen exemplarisch für diesen Kurs: der Ersatzneubau der Kita und die Erweiterung der Grundschule. „Wir warten nicht, bis etwas nicht mehr funktioniert. Wir schaffen rechtzeitig die Voraussetzungen, damit Kinder gute Bedingungen zum Aufwachsen und Lernen haben“, erklärt Uwe Jonas. Mit dem Kita-Neubau und der Schulentwicklung werden nicht nur Kapazitäten gesichert, sondern auch Qualität verbessert. Für Familien bedeutet das: verlässliche Betreuung, kurze Wege und moderne Lernbedingungen.

Eine Stadt im Blick – nicht nur ein Ortsteil

Für die Konservative Mitte ist entscheidend, dass dieser Ansatz nicht auf einzelne Ortsteile begrenzt bleibt. Uwe Jonas macht deutlich: „Kinderfreundliche Politik endet nicht an der Grenze des Stadtteils. Unser Maßstab ist die ganze Stadt.“ Genau das bildet der Haushalt ab. Investitionen in Schulen, Kindertagesstätten und Ausstattung ziehen sich durch das gesamte Stadtgebiet. Ob Digitalisierung, bauliche Maßnahmen oder Programme zur Verbesserung der Lernbedingungen – der Fokus liegt klar auf der nächsten Generation.

Jugend braucht mehr als Schule und Kita

Eine lebenswerte Stadt für junge Menschen endet nicht im Klassenzimmer. Deshalb werden auch Sport, Freizeit und Begegnung bewusst gestärkt. Auch außerschulische Lernorte, wie die städtische Bibliothek oder die Musikschule werden weiterhin stabil finanziert, trotz schwieriger Kommunalfinanzen. Ebenfalls die familienfreundlichen Freizeitangebote der städtischen Unternehmen, wie das Freizeitzentrum Hains oder das Stadtkulturhaus steigern die Attraktivität Freitals. „Kinder und Jugendliche brauchen Räume für Bewegung, Gemeinschaft und Engagement. Schule, Sport und Vereine gehören für uns zusammen“, so Jonas. Investitionen in Sportanlagen, Begegnungsorte und Jugendarbeit sind deshalb ein fester Bestandteil des Haushalts. Sie schaffen das, was eine Stadt langfristig trägt: Zusammenhalt und Identifikation.

Familienfreundlichkeit ist Standortpolitik

Für die Konservative Mitte ist diese Ausrichtung kein Nebenthema, sondern ein zentraler Standortfaktor. Uwe Jonas unterstreicht: „Wer von Zukunft redet, darf bei Familien nicht sparen. Gute Bedingungen für Kinder entscheiden darüber, ob Menschen hierbleiben und ob neue Familien zuziehen.“ Eine Stadt, die in Kinder investiert, investiert in ihre eigene Stabilität – wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Familienfreundliche Infrastruktur ist deshalb keine freiwillige Leistung, sondern Teil verantwortlicher Politik.

Jetzt zählt die Umsetzung

Mit dem Haushalt sind die Weichen gestellt. Entscheidend ist nun die Umsetzung der Projekte. Abschließend sagt Uwe Jonas: „Diese Investitionen sind kein Luxus. Sie entscheiden darüber, ob Freital auch in Zukunft ein attraktiver Standort für junge Familien bleibt.“ Der Auftrag ist klar: Investieren, um Zukunft zu sichern. Mit verlässlichen Strukturen für Kinder und Jugendliche – und mit dem festen Ziel, Freital als lebenswerte Stadt für Familien weiter zu stärken.

Uwe Rumberg lädt zur Friedensaktion der Konservativen Mitte auf den Freitaler Wochenmarkt ein

Die Konservative Mitte Freital setzt ihre Friedensaktion „Ich bin nicht im Krieg mit Russland“ fort. Am 14. März ab 09:00 Uhr werden Mitglieder der Wählervereinigung auf dem Wochenmarkt am Freitaler Neumarkt Aufkleber an interessierte Bürgerinnen und Bürger ausgeben.

Aktion auf dem Freitaler Wochenmarkt

Bereits vor einigen Monaten hatte die Konservative Mitte mit der Aufkleberaktion eine breite öffentliche Diskussion angestoßen. Viele Menschen nutzten die Möglichkeit, ihre persönliche Haltung gegen Krieg und für eine friedliche Lösung internationaler Konflikte sichtbar zu machen. Mit der erneuten Ausgabe der Aufkleber auf dem Wochenmarkt soll diese Botschaft weitergetragen werden.

Uwe Rumberg: Frieden muss immer die erste Wahl sein

Konservative Mitte - Uwe Rumberg scaled e1715112068805Uwe Rumberg, Vorstandsmitglied der Konservativen Mitte und Oberbürgermeister der Stadt Freital, ruft zur Teilnahme an der Aktion auf. In seinem aktuellen Video erklärt er: „Es gibt keinen guten Krieg und es gibt auch keinen schlechten Frieden. Es gibt entweder Krieg oder Frieden – und wir sollten uns immer und immer wieder für Frieden entscheiden.“

Einladung an alle Bürger

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am 14. März ab 09:00 Uhr auf dem Wochenmarkt am Freitaler Neumarkt vorbeizukommen, mit den Mitgliedern der Konservativen Mitte ins Gespräch zu kommen und sich einen Aufkleber der Aktion „Ich bin nicht im Krieg mit Russland“ mitzunehmen.

Youtube-Video: Ich bin nicht im Krieg mit Russland

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Konservative Mitte setzt bei der Oberbürgermeisterwahl in Dippoldiswalde auf Marcus Wünschmann

Alle Informationen zu Marcus Wünschmann gibt es hier.

Dippoldiswalde steht vor einer wichtigen Entscheidung. Es geht um nicht weniger als die Zukunft der Stadt und ihrer Ortsteile. Es geht um Verantwortung, Verlässlichkeit und echte Bürgernähe. Der Vorsitzende der Konservativen Mitte, Peter Pfitzenreiter, machte in seiner Videobotschaft deutlich: „Ich habe Neuigkeiten zur Oberbürgermeisterwahl in Dippoldiswalde zu verkünden.“ Und er stellte klar, warum jetzt gehandelt werden muss: „Dippoldiswalde braucht zuverlässige Politik und wirklich unabhängige Entscheidungen.“ Genau deshalb unterstützt die Konservative Mitte den parteilosen Kandidaten Marcus Wünschmann.

Ein Kandidat aus der Mitte der Bürger
Konservative Mitte - WhatsApp Image 2026 02 16 at 09.48.09
Marcus Wünschmann, Mitglied der Konservativen Mitte und Kandidat zur Oberbürgermeistewahl in Dippoldiswalde

Marcus Wünschmann steht für das, was Kommunalpolitik wieder sein muss: zuhören, zusammenführen, Verantwortung übernehmen. Der 37-jährige Pädagoge arbeitet mit Jugendlichen in einer Produktionsschule der AMS Jugend und Bildung GmbH, lebt mit seiner Familie in Reichstädt und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Vereinsleben der Region. Das ist gelebte Verantwortung – nicht nur Worte. Marcus Wünschmann beschreibt seine Motivation so: „Dippoldiswalde braucht Entscheidungen näher bei den Menschen – sachlich, ehrlich und ohne Parteibuch. Ich kandidiere, weil ich Verantwortung für unsere Heimat übernehmen will.“ Das ist der Geist, den die Konservative Mitte unterstützt.

Jetzt zählt jede Unterschrift

Damit Marcus Wünschmann überhaupt auf dem Stimmzettel erscheinen kann, braucht er Unterstützungsunterschriften. Die Listen liegen im Rathaus Dippoldiswalde aus – nur noch kurze Zeit. Wichtig ist: Eine Unterstützungsunterschrift ist kein Wahlversprechen. Sie sorgt lediglich dafür, dass die Bürger überhaupt eine echte Auswahl haben. Peter Pfitzenreiter ruft deshalb alle Bürger klar und deutlich auf: „Deshalb rufen wir alle Einwohner von Dippoldiswalde und den Ortsteilen auf, bis zum 5. März im Rathaus zu unterschreiben – damit ein wirklich konservativer Kandidat auf dem Wahlzettel steht.“

Warum die Konservative Mitte Marcus Wünschmann unterstützt

Konservative Mitte - WhatsApp Image 2026 02 16 at 09.48.10Die Konservative Mitte steht seit ihrer Gründung für Maß und Mitte, für Heimatverbundenheit, für Sicherheit und für eine Politik, die den Bürgern dient – nicht Ideologien. In Freital hat die Konservative Mitte gezeigt, dass bürgernahe Politik möglich ist. Mit realistischen Zielen, klarer Haltung und ehrlicher Arbeit. Genau diesen Weg braucht jetzt auch Dippoldiswalde. Marcus Wünschmann verkörpert diesen Ansatz: unabhängig, sachlich, bürgernah. Ein Kandidat, der Verantwortung übernimmt, statt Ausreden zu suchen. Ein Kandidat, der zuhört statt vorzuschreiben.

Jetzt handeln – für Dippoldiswalde

Dippoldiswalde braucht eine echte Wahl. Dippoldiswalde braucht eine starke Stimme aus der Mitte der Bürger. Dippoldiswalde braucht Mut zur Verantwortung. Die Konservative Mitte steht an der Seite von Marcus Wünschmann.

Jetzt ist der Moment, ein Zeichen zu setzen.
Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu zeigen.
Jetzt ist der Moment, die Zukunft von Dippoldiswalde in die eigenen Hände zu nehmen.

Gehen Sie zu den üblichen Öffnungszeiten ins Rathaus. Unterstützen Sie Marcus Wünschmann.
Für Dippoldiswalde. Für unsere Heimat. Für eine Politik mit Rückgrat.

Youtube-Video mit Peter Pfitzenreiter

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Links

Haushalt 2026 beschlossen: Investitionen gesichert, Vereine geschützt, Belange der Bürger im Blick

Konservative Mitte - 1 Was ist die Konservative Mitte 131112311Der Stadtrat hat den Haushalt für 2026 verabschiedet. Für die Konservative Mitte steht fest: Freital bleibt finanziell handlungsfähig, trotz erhöhter Kreisumlage und angespannter Rahmenbedingungen. Uwe Jonas, Fraktionsvorsitzender der Konservativen Mitte im Freitaler Stadtrat, ordnet das Ergebnis direkt nach der Sitzung (zum Youtube-Video hier klicken) ein: „Wir kommen gerade aus der aktuellen Sitzung und haben mit großer Mehrheit und natürlich einstimmig in unserer Fraktion den Haushalt für 2026 beschlossen.“ Damit ist die finanzielle Grundlage für das Jahr gelegt – und das trotz der notwendigen Einsparungen noch sehr früh.

Zweiter Entwurf notwendig – Substanz bleibt erhalten
Uwe Jonas
Uwe Jonas, Vorsitzender der Stadtratsfraktion und Vorstandsmitglied

Die Beratungen waren von einer zentralen Frage geprägt: Wie kann die erhöhte Kreisumlage eingearbeitet werden, ohne die Stadt in eine strukturelle Schieflage zu bringen? Uwe Jonas macht deutlich: „Leider war dieser erst im zweiten Entwurf so zu gestalten, dass die erhöhte Kreisumlage berücksichtigt werden konnte – aber ohne größere Investitionslücken.“ Entscheidend ist, was nicht passiert ist, so Jonas weiter. „Einschnitte bei der Vereinsförderung oder bei freiwilligen Aufgaben“ konnten vermieden werden. Für die Konservative Mitte war das eine klare Linie: Pflichtaufgaben erfüllen, Investitionen sichern und die freiwilligen Leistungen nicht zur ersten Sparreserve erklären.

Haushalt im Februar: Planungssicherheit statt Stillstand
Konservative Mitte - 13 Joerg Schneider IMG 9871 scaled e1723031187761
Jörg Schneider, Stadtrat der Konservativen Mitte

Dass der Haushalt bereits im Februar steht, ist keine Selbstverständlichkeit. Jörg Schneider, Stadtrat der Konservativen Mitte, betont: „Fertiger Haushalt – und das im Februar – nach der nochmaligen Erörterung aller Unterlagen für den Haushalt mit der Erhöhung der Kreisumlage.“ Ein früher Beschluss bedeutet: Maßnahmen können beginnen, Ausschreibungen erfolgen, Fördermittel fristgerecht genutzt werden. Vereine und Einrichtungen müssen nicht monatelang auf vorläufiger Haushaltsführung planen. Schneider sagt dazu: „Die Vereine haben die Sicherheit, ihre Planung für das Jahr umzusetzen.“ Gerade im Ehrenamt ist Verlässlichkeit wichtig.

Über 30 Millionen Euro Investitionen

Mit einem Investitionsvolumen von über 30 Millionen Euro setzt der Haushalt klare Schwerpunkte. Schulen, Sportstätten, kulturelle Einrichtungen und städtische Infrastruktur stehen im Mittelpunkt. „Das eröffnet natürlich die Möglichkeit für die angesagten Investitionen in allen Bereichen der Stadt Freital“, so Schneider. Gleichzeitig verbindet sich damit ein wirtschaftspolitischer Anspruch, so Schneider weiter: „Wir hoffen natürlich, dass bei einem Investitionsvolumen von über 30 Millionen viel in der Stadt Freital bleibt.“

Aufträge vor Ort – Wertschöpfung in Freital halten

Für die Konservative Mitte ist klar: Kommunale Investitionen sollen auch der regionalen Wirtschaft zugutekommen. Jörg Schneider formuliert es deutlich: „Gerade für die Freitaler Handwerker und Firmen ist es eine wichtige Sache in der heutigen Zeit, dass das Geld, was hier erarbeitet wird, auch in Freital wieder investiert und das von Freitaler Firmen umgesetzt wird.“

Umsetzung beginnt jetzt

Mit dem Beschluss endet die Haushaltsdebatte, die eigentliche Arbeit beginnt. Uwe Jonas richtet den Blick nach vorn: „Jetzt freuen wir uns auf eine Umsetzung des Haushaltes und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit im Stadtrat.“ Zum politischen Selbstverständnis sagt er abschließend: „Wir als konservative Mitte werden dafür sorgen, dass die Belange der Bürger immer an erster Stelle stehen.“ Der Haushalt 2026 ist damit nicht nur eine Zahlenbasis, sondern ein Arbeitsauftrag: Investitionen umsetzen, Vereine stärken, wirtschaftliche Impulse setzen – und dabei solide mit den Mitteln der Stadt umgehen.

Youtube-Video mit Uwe Jonas und Jörg Schneider

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

In 60 Sekunden erklärt: Was ist ein kommunaler Haushalt?

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Links

Faschingsumzug Freital 2026: Stadtspitze setzt mit „Stroh zu Gold“ politisches Zeichen

Konservative Mitte - 1 Was ist die Konservative Mitte 13111231

Am 8. Februar 2026 verwandelte sich Freital erneut in eine Hochburg des närrischen Treibens. Insgesamt 14 Faschingsvereine beteiligten sich mit viel Kreativität, Engagement und Liebe zum Detail an der diesjährigen Parade. Farbenfrohe Kostüme, aufwendig gestaltete Wagen und schätzungsweise 15 000 Besucher am Straßenrand sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Einer der Wagen stach dabei mit einer politischen Botschaft besonders hervor: der Beitrag der Freitaler Stadtspitze, der mit einer ebenso pointierten wie symbolstarken Botschaft einen Akzent setzte, humorvoll verpackt, aber inhaltlich klar. Für Florian Fritzsche, Mitglied der Konservativen Mitte und zugleich Mitglied des Elferrats Somsdorf, zeigt sich darin eine besondere Qualität des örtlichen Brauchtums: „Fasching ist nicht nur Unterhaltung, sondern Ausdruck von Gemeinschaft und Verantwortungsbewusstsein. Es freut mich sehr zu sehen, wie viele Menschen heute gekommen sind, um den Faschingsumzug zu sehen.“

„Wir spinnen einfach Stroh zu Gold“
Konservative Mitte - ChatGPT Image 13. Feb. 2026 21 03 00
Florian Fritzsche ist Mitglied der Konservativen Mitte und zugleich Mitglied des Elferrats Somsdorf

Unübersehbar prangte auf dem Wagen der Spruch: „Macht in Berlin doch was ihr wollt, wir spinnen einfach Stroh zu Gold. Nicht für Armee, Staat oder Adelshaus! Das Gold geht ans Volk, wir teilen’s aus.“ Die Gestaltung griff das bekannte Märchenmotiv auf: Strohballen, goldene Elemente und symbolische „Goldbarren“ sowie ein kleines Männchen am Spinnrad bildeten das Bild. Die Kernaussage war deutlich: Wertschöpfung und Verantwortung beginnen vor Ort, und was hier erarbeitet wird, soll auch hier bei den Menschen ankommen. Symbolisch wurde dargestellt, dass das auf dem Wagen „gesponnene“ Gold beziehungsweise Geld durch die Stadtspitze – unter anderem persönlich mit Oberbürgermeister Uwe Rumberg und Ersten Bürgermeister Peter Pfitzenreiter – an die Bevölkerung weitergegeben wurde. Florian Fritzsche ordnet dies wie folgt ein: „Die Symbolik war eindeutig: Politik muss den Menschen dienen. Das, was erarbeitet wird, darf nicht in anonymen Strukturen verschwinden, sondern muss vor Ort Wirkung entfalten.“

Kommunale Verantwortung statt Berliner Luftschlösser

Der Spruch traf einen Nerv. Während auf Bundesebene immer neue Milliardenprogramme und Umverteilungen beschlossen werden, stehen Städte und Gemeinden vor ganz konkreten Herausforderungen – finanziell wie organisatorisch. Steigende Kosten, wachsende Bürokratie und immer neue Vorgaben aus übergeordneten Ebenen belasten die kommunale Handlungsfähigkeit zunehmend. Dass die Stadtspitze diese Thematik im Rahmen des Faschings aufgriff, wurde von vielen als Zeichen verstanden, Probleme nicht auszublenden. Florian Fritzsche betont hierzu: „Es braucht den Mut, auch in heiteren Momenten Klartext zu sprechen und das zu sagen, was manche nicht hören wollen. Wer Verantwortung trägt, darf sich nicht hinter Zuständigkeiten verstecken.“ Der Wagen der Stadtverwaltung setzte damit ein sichtbares Zeichen für kommunale Selbstbehauptung und Verantwortungsbewusstsein.

Energiepolitik mit Maß und Mitte

Auch energiepolitische Fragen bilden derzeit einen zentralen Diskussionspunkt. Der vielfach ideologisch geprägte Ausbau von Windkraftanlagen wird zunehmend kritisch betrachtet, insbesondere dort, wo Planungen ohne ausreichende Rücksicht auf Landschaft, Anwohner und Wirtschaftlichkeit erfolgen. Für viele Bürger entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen fernab der kommunalen Realität getroffen werden. Florian Fritzsche formuliert es so: „Energiepolitik braucht Maß und Mitte. Symbolpolitik und einseitige Lösungen helfen weder den Kommunen noch den Bürgern weiter.“ Gerade Kommunen seien es, die die Folgen politischer Entscheidungen unmittelbar spürten: sei es bei Flächennutzungsfragen, Infrastrukturmaßnahmen oder finanziellen Belastungen. Der närrische Rahmen habe verdeutlicht, dass diese Debatten auch mit Humor angesprochen werden können, ohne an Ernsthaftigkeit zu verlieren. „Fasching ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um politische Themen humoristisch aufzuarbeiten und den Menschen näherzubringen. Die Politiker und deren Arbeit sind sehr gute und beliebte Themen für die Gestaltung des Umzugswagens oder als Inhalt in einem Faschingsprogramm. Menschen kommen zusammen, lachen gemeinsam, aber nehmen die Botschaft mit nach Hause. Das ist wieder ein perfektes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, unser Kulturgut und unseren Brauchtum zu stärken und zu unterstützen.“

Dank an alle Beteiligten

Neben der politischen Botschaft stand jedoch vor allem eines im Mittelpunkt: das gemeinsame Feiern. Vierzehn Faschingsvereine haben mit großem Einsatz zum Gelingen der Parade beigetragen. Hinter jedem Wagen, jedem Kostüm und jedem Programmpunkt stehen unzählige ehrenamtliche Stunden. Florian Fritzsche unterstreicht: „Ohne das Engagement der Vereine, der Organisatoren und der vielen Helfer wäre ein solcher Tag nicht möglich. Ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank. Es freut mich immer wieder sehr zu sehen, mit welcher Hingabe und Leidenschaft die Wagen gestaltet wurden. Es ist immer mit sehr viel Arbeit und Fleiß verbunden. Jetzt zu sehen, wie 15 000 Freitaler jedem Einzelnen zuwinken und feiern, macht einen selbst sehr glücklich und erfüllt einen mit Stolz.“ Der Dank richtet sich ebenso an die Sicherheitskräfte, die Verwaltung sowie die zahlreichen Besucher, die den Fasching in Freital erneut zu einem besonderen Ereignis gemacht haben. So bleibt von diesem Tag nicht nur Konfetti auf den Straßen, sondern auch die Erkenntnis, dass Brauchtum, Gemeinschaft und eine klare Haltung einander nicht ausschließen, sondern sich sinnvoll ergänzen. „Wir von der konservativen Mitte unterstützen gern dieses Brauchtum und die Vereine, die es pflegen. Mit Besuchen derer Veranstaltungen kann jeder seinen Beitrag dazu leisten, die Faschingskultur und das Brauchtum weiter zu erhalten, und erlebt zugleich noch einen unvergleichlichen Abend“, so Florian Fritzsche abschließend.

Kleine Maßnahme, große Wirkung: So wird der Weg zur WGF-Arena sicher

Konservative Mitte - 1 Was ist die Konservative Mitte 131113Wer an Spieltagen oder zu großen Veranstaltungen in die WGF-Arena am Platz des Friedens in Freital kommt, kennt die Situation: Viele Besucher parken auf der einen Seite – und wollen dann zur Arena auf die andere Seite der Burgker Straße. Gerade bei dem üblichen hohen Verkehrsaufkommen wird das Überqueren schnell unübersichtlich und damit gefährlich. Stadtrat Candido Mahoche hat deshalb bei der Stadtverwaltung nach einer Lösung mit einem Zebrastreifen gefragt (zur Anfrage – hier klicken) und bekommt eine andere pragmatische aber gute Lösung angeboten (zur Antwort – hier klicken).

Warum ein Zebrastreifen hier nicht funktioniert

Die Stadtverwaltung hat die Anfrage von Candido Mahoche geprüft und kommt zu einem klaren Ergebnis: Ein dauerhafter Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) ist an dieser Stelle nach den geltenden Vorgaben nicht zulässig. Es gibt keinen regelmäßig gebündelten, gleichmäßig auftretenden Fußgänger-Querungsverkehr, sondern viele Menschen überqueren die Straße an ganz unterschiedlichen Stellen. Dies passiert hauptsächlich zu bestimmten Zeitpunkten, nämlich zu Beginn und zum Ende einer Veranstaltung.

Auch eine Fußgängerampel würde das Problem nicht lösen, weil sich die Fußgängerströme nicht wirksam steuern lassen. Zudem wären bauliche Lenkungen wie Geländer bei großem Andrang eher riskant als hilfreich.

Die pragmatische Lösung: Tempo 30 – genau dann, wenn es gebraucht wird

Statt einer dauerhaften Maßnahme setzt Freital auf einen Ansatz, der genau zum tatsächlichen Bedarf passt: eine temporäre Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h während der jeweiligen Veranstaltung. Das kann für den Veranstaltungszeitraum angeordnet werden – erhöht die Sicherheit in den Spitzenzeiten und schränkt den Verkehr nicht dauerhaft ein.

Damit das in der Praxis nicht jedes Mal neu „groß organisiert“ werden muss, soll im betroffenen Bereich eine Klappbeschilderung errichtet werden. Diese ist im Normalzustand inaktiv und kann zu Veranstaltungen durch eingewiesenes Personal des Veranstalters aktiviert und anschließend wieder deaktiviert werden. Optional ist sogar ein Blinklicht denkbar, um die geänderte Geschwindigkeit noch deutlicher zu machen.

Freitaler Sportzentrum: Erfolg auf ganzer Linie

Das Freitaler Sportzentrum mit der WGF-Arena ist längst mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, was in Freital möglich ist, wenn man mit klaren Zielen und gesundem Pragmatismus handelt. Hier treffen Sport, Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und große Veranstaltungen aufeinander. Genau deshalb zählt nicht nur das „Große Ganze“, sondern auch das, was den Besuch für alle wirklich rund macht: sichere Wege, gute Abläufe und Lösungen, die im Alltag funktionieren. Eine einfache Maßnahme wie Tempo 30 zu Veranstaltungszeiten passt damit perfekt zum Anspruch, das Sportzentrum als Erfolgsgeschichte weiter auszubauen.

Unbürokratisch, schnell, bezahlbar – und ein Gewinn für das Erlebnis rund um die Arena
Konservative Mitte - 5 Candido Mahoche IMG 9900 scaled e1714654176527
Candido Mahoche ist Stadtrat der Konservativen Mitte

Für Candido Mahoche ist genau das der richtige Weg: ein praktisches Problem – und eine einfache, schnell umsetzbare Lösung.

„Wir benötigen keine Dauerregelung.“, sagt Mahoche. „Wir brauchen etwas, das genau dann wirkt, wenn viele Familien, Fans und Besucher unterwegs sind – unkompliziert, sofort verständlich und ohne langen Verwaltungsmarathon.“

Auch die Kosten bleiben überschaubar. Und der Nutzen ist unmittelbar spürbar: Geringeres Tempo in den entscheidenden Minuten sorgt dafür, dass das Ankommen und Heimgehen für alle entspannter wird.

„Wer zur WGF-Arena kommt, soll sich auf Sport, Stimmung und ein gutes Miteinander freuen und nicht mit einem mulmigen Gefühl über eine volle Straße müssen“, betont Mahoche. „Wenn Freital zeigt, dass es schnell und pragmatisch geht, ist das ein echtes Plus für alle.“

Fazit: So wird die WGF-Arena noch ein Stück „Freitaler Erfolg“

Ob Heimspiel des SC Freital oder große Veranstaltungen: Die WGF-Arena lebt von Begegnung, Ehrenamt und Begeisterung. Umso wichtiger ist, dass die Wege dorthin sicher sind – ohne neue Hürden, ohne unnötige Bürokratie, aber mit klarer Wirkung. Mit der temporären Tempo-30-Lösung und aktivierbarer Beschilderung liegt eine Maßnahme auf dem Tisch, die genau das leistet: schnell, unbürokratisch, praktikabel – und am Ende ein weiterer Baustein für ein rundum gutes Erlebnis im Freitaler Sportzentrum und rund um die WGF-Arena.

Links

Konservative Mitte: Windkraft kritisch sehen heißt Verantwortung übernehmen

Konservative Mitte - 1 Was ist die Konservative Mitte 131112312

In der Stadtratssitzung am 15. Januar 2026 stand ein Grundsatzbeschluss zur Windkraft (zur Beschlussvorlage) auf der Tagesordnung. Für die Konservative Mitte ist klar: Dieser Beschluss ist richtig und er ist notwendig, um die Interessen Freitals und ihrer Ortsteile zu schützen, bevor Fakten geschaffen werden. Claudia Mihaly-Anastasio brachte es in ihrer Rede gleich zu Beginn auf den Punkt: „Dieser Beschluss ist notwendig. Er ist verantwortungsvoll. Und er ist demokratisch legitim.“

Sachliche Debatte braucht vollständige Informationen
Konservative Mitte - 3 Claudia mihaly 3K9A6784 1
Claudia Mihaly-Anastasio, Stadträtin und Kreisrätin der Konservativen Mitte

Wer über Windkraft spricht, muss vollständig und fair informieren. Genau daran fehlt es derzeit in Teilen der Berichterstattung. Mihaly-Anastasio kritisierte insbesondere eine Darstellung der Sächsischen Zeitung, die Widerstand pauschal als rückständig einordnet: „Es entsteht der Eindruck, als gäbe es kaum ernst zu nehmende Gründe gegen Windkraft. Als wäre Widerstand etwas Rückständiges. Als würde man sich pauschal gegen Fortschritt stellen. Das ist schlicht nicht korrekt.“

Denn eine verantwortungsvolle Kommunalpolitik darf nicht nur Schlagworte bedienen, sie muss abwägen. Und dazu gehören neben Argumenten für Windkraft auch belastbare Gründe dagegen: „Denn neben Argumenten für Windkraft gibt es auch sehr gute, fachlich belegte Gründe dagegen. Dazu zählen massive Eingriffe in Natur und Landschaft, Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität, Probleme beim Artenschutz sowie eine fehlende Akzeptanz vor Ort. Diese Gründe existieren und sie verdienen es, ernst genommen zu werden.“

„Das klingt harmlos“, ist es aber nicht

Konservative Mitte - ChatGPT Image 18. Jan. 2026 21 32 38Besonders wichtig ist die Frage der Dimension. Wenn in der öffentlichen Darstellung vom „Ersetzen“ gesprochen wird, entsteht ein falsches Bild. Tatsächlich geht es in den betroffenen Bereichen nicht um eine kleine Veränderung, sondern um einen massiven Eingriff. „Im Zeitungsartikel wird beispielsweise davon gesprochen, dass ein bestehendes Windrad durch ein größeres ersetzt werden soll. Das klingt harmlos. Die Realität ist aber eine vollkommen andere.“ Mihaly-Anastasio stellte die Fakten klar: „Tatsächlich reden wir über fünf neue Windkraftanlagen mit einer Höhe von rund 262 Metern. Mehr als dreimal so hoch wie die bestehende Anlage. Das ist kein Austausch. Das ist eine massive Veränderung des Raumes, der Landschaft und der Lebensqualität.“ Gerade deshalb ist eine sachliche Debatte nur möglich, wenn die Menschen vor Ort erfahren, worüber tatsächlich entschieden werden soll.

Es gibt rechtlich mögliche Wege und sie wirken

Ein weiterer zentraler Punkt: Häufig wird behauptet, Kommunen und Bürger hätten keine wirksamen Möglichkeiten, sich gegen Windkraftprojekte zu wehren. Das stimmt nicht. Es gibt rechtlich zulässige Spielräume – man muss sie nur konsequent nutzen, so Mihaly-Anastasio: „Ebenso problematisch finde ich, dass der Eindruck erweckt wird, es gebe keine rechtlich zulässigen Möglichkeiten, sich gegen solche Projekte zu wehren. Auch das ist falsch. Es gibt diese Möglichkeiten. Und sie wirken.“

Dass das keine Theorie ist, zeigt das Beispiel aus Freital: Die Konservative Mitte hat vor Ort Gespräche geführt, Eigentümer zusammengebracht (vollständiger Bericht) und damit konkrete Wirkung erzielt „Unsere Wählervereinigung Konservative Mitte hat in Somsdorf durch Gespräche und Überzeugungsarbeit ein einheitliches Nein der Grundstückseigentümer erreicht. Dieses klare Votum hat sich auf Borlas übertragen. Das Ergebnis ist bekannt: Der geplante Windpark ist dort aktuell vom Tisch.“

Worum es beim Grundsatzbeschluss wirklich geht

Der Beschluss ist kein ideologischer Rundumschlag und kein Angriff auf erneuerbare Energien. Er ist ein Auftrag an die Verwaltung, alle rechtlich zulässigen Möglichkeiten auszuschöpfen – und den Stadtrat frühzeitig einzubinden, bevor Projekte faktisch „durch“ sind. Dazu äußert sich Mihaly-Anastasio: „Genau darum geht es bei dieser Beschlussvorlage. Sie verpflichtet die Verwaltung, alle rechtlich zulässigen Möglichkeiten auszuschöpfen. Und sie stellt sicher, dass der Stadtrat informiert und beteiligt wird. Nicht erst dann, wenn Entscheidungen faktisch schon gefallen sind.“ Solche Beschlüsse sind weder extrem noch ungewöhnlich. Mihaly-Anastasio verwies auf ein Beispiel aus einer anderen Kommune: „Ein vergleichbarer Grundsatzbeschluss wurde in Dippoldiswalde von einer CDU Oberbürgermeisterin eingebracht und beschlossen. Allerdings ohne eine derartig kritische Berichterstattung.“

Nachhaltigkeit heißt Ausgleich – nicht Maximalprinzip

Konservative Mitte - ChatGPT Image 18. Jan. 2026 21 30 42Die Konservative Mitte steht für eine Politik, die Maß und Mitte wahrt. Nachhaltigkeit ist kein Wettlauf um immer größere Anlagen und immer mehr Fläche. Nachhaltigkeit heißt, Natur, Menschen und kommunale Entwicklung gemeinsam zu denken. Claudia Mihaly-Anastasio meint dazu: „Dieser Beschluss richtet sich nicht pauschal gegen erneuerbare Energien. Er richtet sich für eine nachhaltige Entwicklung im Sinne unserer Stadt und ihrer Bürger. Nachhaltig heißt nicht maximal. Nachhaltig heißt ausgewogen. Und nachhaltig heißt, die Menschen mitzunehmen.“

Verantwortung für Freital

Am Ende geht es um Verantwortung – für unsere Stadt, unsere Ortsteile und den demokratischen Prozess. Darum warb Mihaly-Anastasio für Zustimmung: „Ich bitte Sie deshalb, diesem Antrag zuzustimmen. Nicht aus Trotz. Nicht aus Ideologie. Sondern aus Verantwortung für Freital.“ Am Ende erreichte der Grundsatzbeschluss mit kleinen Änderungen eine deutliche Stadtratsmehrheit.

Die Konservative Mitte wird weiterhin dafür arbeiten, dass Entscheidungen transparent, bürgernah und rechtssicher getroffen werden – und dass Freital nicht vor vollendete Tatsachen gestellt wird.

Vollständige Rede von Claudia Mihaly-Anastasio

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sprechen heute über einen Grundsatzbeschluss zur Windkraft. Und ich möchte gleich zu Beginn deutlich sagen: Dieser Beschluss ist notwendig. Er ist verantwortungsvoll. Und er ist demokratisch legitim. Was mich im Vorfeld dieser Sitzung allerdings sehr beschäftigt hat, ist die aktuelle Berichterstattung, insbesondere der Artikel der Sächsischen Zeitung. Dieser Artikel ist aus meiner Sicht sehr einseitig geschrieben und er vermittelt ein Bild, das der tatsächlichen Lage nicht gerecht wird. Es entsteht der Eindruck, als gäbe es kaum ernst zu nehmende Gründe gegen Windkraft. Als wäre Widerstand etwas Rückständiges. Als würde man sich pauschal gegen Fortschritt stellen. Das ist schlicht nicht korrekt. *Denn neben Argumenten für Windkraft gibt es auch sehr gute, fachlich belegte Gründe dagegen. Dazu zählen massive Eingriffe in Natur und Landschaft, Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität, Probleme beim Artenschutz sowie eine fehlende Akzeptanz vor Ort. Diese Gründe existieren und sie verdienen es, ernst genommen zu werden.* Im Artikel wird beispielsweise davon gesprochen, dass ein bestehendes Windrad durch ein größeres ersetzt werden soll. Das klingt harmlos. Die Realität ist aber eine völlig andere. Tatsächlich reden wir über fünf neue Windkraftanlagen mit einer Höhe von rund 262 Metern. Mehr als dreimal so hoch wie die bestehende Anlage. Das ist kein Austausch. Das ist eine massive Veränderung des Raumes, der Landschaft und der Lebensqualität. Diese Dimension wird im Artikel nicht angemessen eingeordnet. Eine sachliche Debatte braucht aber vollständige Informationen. Ebenso problematisch finde ich, dass der Eindruck erweckt wird, es gebe keine rechtlich zulässigen Möglichkeiten, sich gegen solche Projekte zu wehren. Auch das ist falsch. Es gibt diese Möglichkeiten. Und sie wirken. Unsere Wählervereinigung Konservative Mitte hat in Somsdorf durch Gespräche und Überzeugungsarbeit ein einheitliches Nein der Grundstückseigentümer erreicht. Dieses klare Votum hat sich auf Borlas übertragen. Das Ergebnis ist bekannt: Der geplante Windpark ist dort aktuell vom Tisch. Das zeigt ganz deutlich: Es gibt Wege. Es gibt Spielräume. Man muss sie nur nutzen wollen. Genau darum geht es bei dieser Beschlussvorlage. Sie verpflichtet die Verwaltung, alle rechtlich zulässigen Möglichkeiten auszuschöpfen. Und sie stellt sicher, dass der Stadtrat informiert und beteiligt wird. Nicht erst dann, wenn Entscheidungen faktisch schon gefallen sind. Der Beschluss ist weder radikal noch außergewöhnlich. Ein vergleichbarer Grundsatzbeschluss wurde in Dippoldiswalde von einer CDU Oberbürgermeisterin eingebracht und beschlossen. Ohne eine derart kritische mediale Begleitung. Das sollte man an dieser Stelle fairerweise festhalten. Dieser Beschluss richtet sich nicht pauschal gegen erneuerbare Energien. Er richtet sich für eine nachhaltige Entwicklung im Sinne unserer Stadt und ihrer Bürger. Nachhaltig heißt nicht maximal. Nachhaltig heißt ausgewogen. Und nachhaltig heißt, die Menschen mitzunehmen. Ich bitte Sie deshalb, diesem Antrag zuzustimmen. Nicht aus Trotz. Nicht aus Ideologie. Sondern aus Verantwortung für Freital. Vielen Dank.

Links

Kita-Schließungen in Freital sind nur ein Symptom – ein kinderunfreundliches Land ist die wahre Ursache

Konservative Mitte - 3 Claudia mihaly 3K9A6784 scaled e1714650468990
Claudia Mihaly-Anastasio ist Stadträtin und Kreisrätin

Am 4. Dezember 2025 haben Eltern vor dem Freitaler Rathaus gegen die Schließung von Kitas demonstriert. Anlass war die Bedarfsplanung, die im Stadtrat beraten wurde (zu den Sitzungsunterlagen im Bürgerinformationssystem). In einem Video-Statement nimmt Stadträtin Claudia Mihaly-Anastasio dazu Stellung und macht deutlich: Nicht Freital ist das Problem, sondern eine Politik, die Familien seit Jahren im Stich lässt.

„Am 4. Dezember war hier genau auf diesem Platz vor unserer Stadtratssitzung eine Demonstration von Eltern“, beschreibt sie die Situation vor Ort. Auf der Tagesordnung stand die Bedarfsplanung für die Kindertagesstätten in der Stadt. Ihre nüchterne Feststellung dazu lautet: „Kita Bedarfsplanung ist meistens nie lustig.“

Demografischer Einbruch und finanzielle Realität
Konservative Mitte - geburten freital 2015 2025
Anzahl der Kinder eines jeweiligen Geburtsjahrgangs seit 2015

Im Zentrum steht eine einfache, aber harte Wahrheit: Es gibt deutlich weniger Kinder in Freital. Mihaly-Anastasio erinnert daran, „dass sich die Kinderzahlen in Freital in den letzten 6 Jahren halbiert haben“ und „dass wir enormen Überschuss an Kitaplätzen haben und wir dadurch gezwungen sind Kitas zu schließen.“

Würde man so tun, als könne alles unverändert weiterlaufen, hätte das spürbare Folgen für alle Familien. Gebäudeunterhaltung, Grünpflege, Sanierungen und Versorgung verursachen Kosten, unabhängig davon, ob eine Gruppe voll oder nur halb belegt ist. „Die Kosten müssten auf alle Eltern umlegt werden, das wäre auch unfair“, gibt sie zu bedenken. Anbieter von Essen müssten höhere Preise verlangen, weil sie weniger Kinder versorgen.

Für die Stadträtin ist klar, dass niemand in Freital sich Kitaschließungen wünscht. Entscheidungen werden nicht aus Bequemlichkeit getroffen, sondern weil es die Fakten erzwingen. Sie verschweigt nicht, dass sie das persönlich trifft. „Ich bin selber Mama von vielen Kindern und bin auch schon Oma“, sagt sie. Gerade deshalb wisse sie, wie sehr es schmerzt, wenn Eltern den Eindruck haben, etwas Wertvolles zu verlieren.

Geschlossen werden sollen zwei Kitas, die beide früher oder später aufgrund der baulichen Situation (hoher Investitionsbedarf, Containerbauweise) nicht mehr weiterbetrieben werden könnten. Die Kita „Mühlenwichtel“ schließt aufgrund der geringen Auslastung bereits im Sommer 2026, die Kita „Am Windberg“ schließt mit mehr Vorlauf im Sommer 2028.

Freital investiert in Familien

Besonders deutlich reagiert Mihaly-Anastasio auf den Vorwurf, Freital sei kinderunfreundlich. „Was mich ein bisschen geärgert hat in der Berichterstattung: zu sagen, dass Freital kinderunfreundlich wäre“, erklärt sie. Das nehme sie auch persönlich, weil sie die Entwicklung der Stadt seit Jahren mitverfolgt und mitgestaltet.

Sie verweist auf zahlreiche Beispiele, die zeigen, dass Freital Familien bewusst stärkt. „Zeigt mir bitte eine Stadt mit dieser Spielplatzvielfalt wie wir sie haben“, fordert sie. „Zeigt mir die Stadt mit einer Trägervielfalt, wie wir sie haben. Zeigt uns eine Stadt, wo es Begrüßungsgeld gibt für Kinder.“ Dazu kommen Freizeit-, Kultur und Bildungseinrichtungen, eine breite Vereinslandschaft, unterschiedliche pädagogische Konzepte und kontinuierliche Investitionen in Schulen und Kitas.

Vor diesem Hintergrund findet sie den Vorwurf, Freital sei kinderfeindlich, unangebracht. „Also ich finde es fast unverschämt, sowas zu schreiben.“ Freital spare nicht an Kindern, sondern müsse mit den Folgen einer Entwicklung umgehen, die weit über die Stadtgrenzen hinausreicht.

Ein kinderunfreundliches Land als eigentliche Ursache

Konservative Mitte - ChatGPT Image 12. Jan. 2026 20 49 41Der Kern ihrer Analyse liegt weit über der kommunalen Ebene. Mihaly-Anastasio sagt klar, „dass unser Land im Ganzen extrem kinderunfreundlich wird.“ Genau darin sieht sie die wahre Ursache der aktuellen Kita-Schließungen. Immer mehr junge Erwachsene fragen sich, ob sie sich ein Leben mit Kindern überhaupt leisten können, und ob sie ihre Kinder in diese Unsicherheit hinein geboren wissen möchten.

Sie schildert das sehr konkret: „Meine Kinder stehen auch vor mir und sagen: in dieses Land, in dieser Unsicherheit setzen wir keine Kinder mehr in die Welt.“ Diese Haltung ist aus ihrer Sicht kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer politischen Großwetterlage, in der Familien nicht die Priorität haben, die sie bräuchten.

Hohe Lebenshaltungskosten, steigende Abgaben, ständige gesetzliche Veränderungen, Angst vor wirtschaftlichen Krisen und internationaler Unsicherheit, dazu fehlende Verlässlichkeit in der Familienpolitik: All das summiert sich zu einem Klima, in dem sich viele Paare bewusst gegen Kinder entscheiden. Wenn dann über Jahre hinweg immer weniger Kinder geboren werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Kitas leerer werden, Gruppen zusammengelegt und Standorte aufgegeben werden müssen.

Kurz gesagt: Kita-Schließungen sind nur das sichtbare Symptom. Die wahre Ursache ist ein Land, das jungen Familien zu wenig Sicherheit, Wertschätzung und echte Unterstützung bietet.

Verantwortung vor Ort, Forderungen nach oben

Trotz aller Kritik an Bund und Land macht Mihaly-Anastasio deutlich, dass der Stadtrat seine Verantwortung für die gesamte Stadt trägt. „Entscheidungen müssen getroffen werden zum Wohle der ganzen Stadt, und wir als Stadträte sind dafür verantwortlich“, betont sie.

Das bedeutet für sie Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern. Wenn die Kinderzahlen massiv sinken, kann Freital nicht dauerhaft so viele Einrichtungen mit der bisherigen Kapazität finanzieren. Würde man das dennoch versuchen, müssten an anderer Stelle Leistungen reduziert werden, etwa bei Schulen, Feuerwehr, Straßen oder Jugendarbeit. Das träfe am Ende wieder Familien und Kinder, nur weniger sichtbar.

Gleichzeitig fordert sie einen klaren Kurswechsel auf Landes- und Bundesebene. Es brauche eine Familienpolitik, die Kindern und Eltern echte Priorität einräumt, eine verlässliche Finanzierung für Kitas statt ständig neuer Aufgaben ohne ausreichende Gegenfinanzierung und Rahmenbedingungen, die jungen Familien Zuversicht statt Sorge vermitteln. Nur dann könne sich die demografische Entwicklung wieder zugunsten der Kinder drehen.

Dialogangebot an die Eltern und ein klares Signal

Trotz der harten Realität wirbt Mihaly-Anastasio um das Gespräch. „Ihr könnt euch an uns wenden, wir sind Eure Stadträte, fragt uns einfach“, sagt sie an die Eltern gerichtet. Die Konservative Mitte nimmt die Sorgen und die Wut der Familien ernst, auch wenn viele an diesem Punkt keine Tabellen und Prognosen mehr hören wollen. Es gehe um den Alltag der Familien, um die Bindung zu vertrauten Erzieherinnen und Erziehern und um den emotionalen Ort, an dem Kinder einen großen Teil ihres Tages verbringen. Und genau deshalb bietet die Stadtverwaltung auch an, dass die Gruppen – Kinder und Erzieher – gemeinsam die Einrichtung wechseln und damit die gleiche Betreuung nur an einem anderen Ort stattfinden kann. Auch das sei ein Beweis für eine grundsätzlich kinderfreundliche Grundhaltung der Stadtverwaltung.

Konservative Mitte - ChatGPT Image 12. Jan. 2026 20 50 10Die Diskussionen sollen nicht an der Rathaustür enden, sondern an die richtigen Adressen weitergetragen werden. Die Botschaft der Konservativen Mitte lautet: Freital ist nicht kinderunfreundlich, Freital kämpft mit den Folgen eines kinderunfreundlichen Landes. Wenn Politik in Berlin und Dresden umsteuert, wenn Familien endlich verlässlich entlastet und gestärkt werden, dann werden Kitaschließungen nicht mehr das logische Ergebnis einer falschen Weichenstellung sein.

Kita-Schließungen sind ein Alarmzeichen. Sie zeigen, wie dringend Deutschland wieder zu einem Land werden muss, in dem Kinder selbstverständlich willkommen sind und in dem junge Menschen nicht sagen: „In dieses Land, in dieser Unsicherheit setzen wir keine Kinder mehr in die Welt.“

Youtube-Video

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Links

Borlas zieht nach: Einwohner sammeln weitere Eigentümer-Unterschriften gegen Windpark

In Freital-Somsdorf haben Grundstückseigentümer mit einer gemeinsamen Erklärung ein klares Zeichen gegen Windkraft gesetzt (zum Artikel). Nun zeigt sich: Auch in Borlas steht die Dorfgemeinschaft zusammen. Unterstützer vor Ort haben – im Schulterschluss mit der Initiative der Konservativen Mitte in Somsdorf – Unterschriften der betroffenen Eigentümer gesammelt und damit ein weiteres deutliches Signal an den Investor gesendet. Conrad Richter, der in Borlas lebt, bringt es im Video auf den Punkt: „Steht der Windpark vor dem Aus? Hat es die Gemeinschaft geschafft?“

Gemeinsam handeln: Unterschriftenliste der Eigentümer aus Borlas

Wie in Somsdorf geht es auch in Borlas um ein Projekt, das das Leben vor Ort von vielen Menschen massiv verändern würde. Conrad Richter beschreibt die Dimension: „In Borlas, Lübau, Somsdorf steht aktuell ein Windrad mit 85 Meter Höhe und soll durch 5 neue, mit 265 Meter Höhe, ersetzt werden.“

Aus dieser Lage heraus wurde in Borlas konsequent gehandelt – und zwar mit einem einfachen, wirksamen Schritt: Eigentümer zusammenbringen, Haltung klären, Unterschriften sammeln. „Wir haben uns der Gemeinschaft in Somsdorf angeschlossen und eine Unterschriftenliste der Eigentümer gesammelt“, so Conrad Richter. Die Unterschriften stehen unter einer Erklärung (Dokument anschauen), dass die Eigentümer ihre Grundstücke nicht für die Errichtung von Windkraftanlagen zur Verfügung stellen werden.

Klare Zahlen, klares Signal: 24 von 26 betroffenen Eigentümern unterschreiben

Besonders stark ist die Geschlossenheit, die in Borlas erreicht wurde. Conrad Richter nennt die konkreten Zahlen: „26 Eigentümer betrifft das in Borlas. 24 haben davon unterschrieben.“ Damit zeigt sich erneut: Wenn Bürger vor Ort zusammenstehen und Verantwortung übernehmen, kann aus einem diffusen Gefühl der Ohnmacht eine klare demokratische Position werden.

Übergabe an Uniplan: Bürgerwille wird direkt kommuniziert

Auch hier bleibt es nicht bei Worten. Die Unterschriftenliste wird direkt an den Investor weitergegeben: „Diese Unterschriftenliste geht heute noch zur Firma Uniplan nach Dresden…“ Und die Erwartung ist eindeutig: Ohne Flächen und ohne Rückhalt aus der Eigentümerschaft wird das Projekt erheblich erschwert:
„Wir denken, dass dadurch ein rentierlicher Bau der Windkraftanlagen nicht möglich ist.“

Nicht fürs Geld – für Heimat und Zusammenhalt

Im Zentrum steht nicht ein kurzfristiger Vorteil, sondern das Gemeinwohl vor Ort. Conrad Richter würdigt deshalb ausdrücklich die Haltung der Eigentümer:
„Alle Eigentümer erhalten meinen vollsten Respekt. Dafür, dass sie sich nicht für das Geld, sondern für die Gemeinschaft und die Heimat eingesetzt haben.“ Genau dieses Denken – Verantwortung, Heimatverbundenheit und der Vorrang des Miteinanders – ist auch Kern der Arbeit der Konservativen Mitte: Die Menschen vor Ort sollten zukünftig noch viel mehr darüber entschieden, wie sie ihr Leben vor Ort gestalten wollen. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit hat sich mit dieser Aktion wieder einmal gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Gemeinschaft sind.

Youtube-Video

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Links
Scan the code