Beim Politischen Aschermittwoch der Konservativen Mitte hat Candido Mahoche, Vereinsmitglied und zugleich Stadtrat, eine originelle Aktion mit ernstem Hintergrund verbunden: In augenzwinkernder Anspielung auf Negerküsse, die heute meist als „Schaumküsse“ bezeichnet werden, verteilte er die Süßigkeit an Besucher und bat dabei um freiwillige Spenden für den Sonnenstrahl e. V. So wurde aus einer humorvollen Aktion ein konkreter Beitrag für einen guten Zweck. Die gesammelten Spenden kamen dem Sonnenstrahl e. V. zugute, der Familien mit krebskranken Kindern und Jugendlichen begleitet. In dieser Woche hat Candido Mahoche diese Spenden Falk Noack, Geschäftsführer des Vereins, übergeben.
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Humor mit einem Statement
Candido Mahoche bewies mit der Aktion Humor und zeigte selbst einen entspannten Umgang mit diesem Begriff. Gerade in einer Zeit, in der vieles sofort skandalisiert werde, wollte er ein Zeichen dafür setzen, dass man mit Augenmaß, Selbstironie und gesundem Menschenverstand aufgeregte Reflexe durchbrechen kann. Dazu sagt Candido Mahoche: „Ich kann über diese Aktion zum politischen Aschermittwoch selbst lachen. Wer mich kennt, weiß: Ich brauche keine sprachpolizeiliche Belehrung, sondern traue den Menschen zu, Humor, traditionelle Bezeichnungen und böse Absicht voneinander zu unterscheiden.“ Mahoche, der sich seit Jahren engagiert, seit vielen Jahren in Deutschland lebt, Braumeister gewesen ist und Fußballtrainer ist, hat bereits mehrfach den Sonnenstrahl e. V. unterstützt. Er verbindet diese Aktion bewusst mit einem sozialen Anliegen.
Spendenübergabe an Falk Noack

Da Candido Mahoche selbst auf medizinische Hilfe angewiesen ist und sich in Dialysebehandlung befindet, überreichte er die Spenden an Falk Noack, den Geschäftsführer des Sonnenstrahl e. V. Damit kam die Aktion dort an, wo Hilfe unmittelbar benötigt wird: bei einem Verein, der betroffene Familien in jeder Phase der Erkrankung begleitet. Candido Mahoche ordnet es folgendermaßen ein: „Mir war wichtig, dass aus einem politischen Gag nicht nur ein Lacher wird, sondern etwas, das anderen konkret hilft. Mit einer kleinen Aktion habe ich Aufmerksamkeit für eine tolle Sache geweckt.“
Gegen Cancel Culture – für Gelassenheit
Für Mahoche war die Aktion auch eine bewusste Antwort auf einen Zeitgeist, der oft auf Empörung setzt. Dass er als farbiger Mensch selbst mit dieser Pointe spielt, gibt dem Ganzen eine zusätzliche Ebene: nicht Provokation um der Provokation willen, sondern ein Plädoyer für Gelassenheit, Freiheit und Selbstbestimmung. Dazu Mahoche: „Ich lasse mir von einer zunehmend überdrehten Cancel Culture nicht vorschreiben, worüber ich als schwarzer Mann lachen darf und worüber nicht. Humor kann entkrampfen – und in diesem Fall hat er sogar noch geholfen, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.“
Politik nah an den Menschen
Gerade solche Aktionen zeigen, was kommunale Politik ausmachen kann: Nähe zu den Bürgern, Bodenhaftung und der Blick dafür, dass gesellschaftliches Engagement nicht nur aus Reden, sondern aus Taten besteht. Candido Mahoche steht seit Jahren für genau diese Mischung aus persönlicher Lebenserfahrung, ehrenamtlichem Einsatz und klarer Position. Mit seiner Spendenaktion zum Politischen Aschermittwoch hat er nun erneut deutlich gemacht: Man kann klare Kante zeigen, Humor beweisen und zugleich ganz praktisch helfen.

