Wählervereinigung „Konservative Mitte e.V.“ in Freital gegründet

Mit dem Verein „Konservative Mitte e.V.“ formiert sich eine neue politische Kraft in Freital, die neben altbekannten Namen auch neue Gesichter zu bieten hat. Bereits am 16. Februar dieses Jahres fand die Gründungsversammlung im ehemaligen Kreisgericht im Freitaler Ortsteil Döhlen statt. Zu den 11 Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Oberbürgermeister Uwe Rumberg, Stadtratsmitglied Uwe Jonas sowie der Handwerksmeister und lokalpolitisches Urgestein Jörg Müller.

Zwischenzeitlich ist auch die Eintragung im Vereinsregister abgeschlossen, bestätigt der Vorsitzende des neuen Vereins Peter Pfitzenreiter, der auch erster Bürgermeister in Freital ist. „Wir wollen die politische Landschaft in der Region um eine klar konservativ ausgerichtete Größe erweitern. Dabei haben wir selbstverständlich den Anspruch, die Entwicklung in unserer Stadt und darüber hinaus maßgeblich mitzugestalten“, ergänzt Pfitzenreiter. Neben ihm wurde der Fraktionsvorsitzende von „Freitals konservativer Mitte“ im Stadtrat, Martin Rülke als stellvertretender Vorsitzender des Vereins gewählt. Den Vorstand komplettieren Henryk Eismann als Schatzmeister sowie Uwe Jonas, Jens Maahs, Uwe Rumberg und Martin Wimmer als Beisitzer.

„Wir haben uns vorgenommen, bei künftigen Wahlen in Freital mit eigenen Wahlvorschlägen anzutreten oder, wo das nicht möglich ist, Kandidaten zu unterstützen, die sich für die Ziele unseres Vereins einsetzen“, sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Martin Rülke. Die politische Ausrichtung des Vereins folgt dabei den Grundsätzen von Freiheit, Recht und Eigenverantwortung. „Als konservative Vereinigung stehen wir für die Bewahrung erhaltenswerter Prinzipien und Strukturen, wie Identität, Sicherheit und Kontinuität, ohne uns dem Fortschritt zu verweigern. Wir setzen auf das Prinzip „Maß und Mitte“ und schrittweise Veränderungen in einem für die Menschen verträglichen Tempo. Der Staat hat sich darauf zu beschränken, einen funktionierenden Ordnungsrahmen für Wirtschaft und Gesellschaft zu gewährleisten. Selbstverantwortung sollte stets den Vorrang vor staatlicher Regulierung genießen“, heißt es dazu im Grundsatzprogramm des Vereins.
„Damit wollen wir eine ernstzunehmende Wahloption für die Menschen der bürgerlichen Mitte anbieten und auch für diejenigen, die bei anderen Parteien keine politische Heimat mehr finden, und sich klar von extremistischen Positionen distanzieren wollen“, stellt Vereinschef Pfitzenreiter abschließend fest.

Die Mitgliedschaft im Verein ist für jeden möglich, der in keiner Partei oder anderen Wählervereinigung aktiv ist. Dies soll sicherstellen, dass der Verein unabhängig bleibt.

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