In Freital-Somsdorf haben Grundstückseigentümer mit einer gemeinsamen Erklärung ein klares Zeichen gegen Windkraft gesetzt (zum Artikel). Nun zeigt sich: Auch in Borlas steht die Dorfgemeinschaft zusammen. Unterstützer vor Ort haben – im Schulterschluss mit der Initiative der Konservativen Mitte in Somsdorf – Unterschriften der betroffenen Eigentümer gesammelt und damit ein weiteres deutliches Signal an den Investor gesendet. Conrad Richter, der in Borlas lebt, bringt es im Video auf den Punkt: „Steht der Windpark vor dem Aus? Hat es die Gemeinschaft geschafft?“
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Gemeinsam handeln: Unterschriftenliste der Eigentümer aus Borlas
Wie in Somsdorf geht es auch in Borlas um ein Projekt, das das Leben vor Ort von vielen Menschen massiv verändern würde. Conrad Richter beschreibt die Dimension: „In Borlas, Lübau, Somsdorf steht aktuell ein Windrad mit 85 Meter Höhe und soll durch 5 neue, mit 265 Meter Höhe, ersetzt werden.“
Aus dieser Lage heraus wurde in Borlas konsequent gehandelt – und zwar mit einem einfachen, wirksamen Schritt: Eigentümer zusammenbringen, Haltung klären, Unterschriften sammeln. „Wir haben uns der Gemeinschaft in Somsdorf angeschlossen und eine Unterschriftenliste der Eigentümer gesammelt“, so Conrad Richter. Die Unterschriften stehen unter einer Erklärung (Dokument anschauen), dass die Eigentümer ihre Grundstücke nicht für die Errichtung von Windkraftanlagen zur Verfügung stellen werden.
Klare Zahlen, klares Signal: 24 von 26 betroffenen Eigentümern unterschreiben
Besonders stark ist die Geschlossenheit, die in Borlas erreicht wurde. Conrad Richter nennt die konkreten Zahlen: „26 Eigentümer betrifft das in Borlas. 24 haben davon unterschrieben.“ Damit zeigt sich erneut: Wenn Bürger vor Ort zusammenstehen und Verantwortung übernehmen, kann aus einem diffusen Gefühl der Ohnmacht eine klare demokratische Position werden.
Übergabe an Uniplan: Bürgerwille wird direkt kommuniziert
Auch hier bleibt es nicht bei Worten. Die Unterschriftenliste wird direkt an den Investor weitergegeben: „Diese Unterschriftenliste geht heute noch zur Firma Uniplan nach Dresden…“ Und die Erwartung ist eindeutig: Ohne Flächen und ohne Rückhalt aus der Eigentümerschaft wird das Projekt erheblich erschwert:
„Wir denken, dass dadurch ein rentierlicher Bau der Windkraftanlagen nicht möglich ist.“
Nicht fürs Geld – für Heimat und Zusammenhalt
Im Zentrum steht nicht ein kurzfristiger Vorteil, sondern das Gemeinwohl vor Ort. Conrad Richter würdigt deshalb ausdrücklich die Haltung der Eigentümer:
„Alle Eigentümer erhalten meinen vollsten Respekt. Dafür, dass sie sich nicht für das Geld, sondern für die Gemeinschaft und die Heimat eingesetzt haben.“ Genau dieses Denken – Verantwortung, Heimatverbundenheit und der Vorrang des Miteinanders – ist auch Kern der Arbeit der Konservativen Mitte: Die Menschen vor Ort sollten zukünftig noch viel mehr darüber entschieden, wie sie ihr Leben vor Ort gestalten wollen. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit hat sich mit dieser Aktion wieder einmal gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Gemeinschaft sind.
Youtube-Video
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