Sparmaßnahmen bei der Weißeritztalbahn: Daniel Gliemann warnt vor Folgen für die Region

In einem Video spricht unser Vorstandsmitglied Daniel Gliemann Klartext: Die jüngsten Sparmaßnahmen bei der Weißeritztalbahn müssen uns mahnen — sie gefährden nicht nur eine wichtige touristische Attraktion, sondern auch die regionale Identität des Osterzgebirges.

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Daniel Gliemann, Vorstandsmitglied der Konservativen Mitte

„Wir dürfen unsere historischen Bahnstrecken nicht als Sparobjekte behandeln“, sagt Daniel Gliemann. „Die Weißeritztalbahn ist mehr als nur Nostalgie — sie ist Teil unserer sächsischen Heimat.“ Mit diesen Worten bringt er auf den Punkt, was viele Bürger empfinden: Die Bahn ist ein Kulturerbe und Tourismusmotor zugleich.

Was läuft schief? – Faktenlage zur Betriebspause und Fahrtausfällen

Die Weißeritztalbahn – Deutschlands dienstälteste noch betriebene Schmalspurbahn, die von Freital-Hainsberg über Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf führt – steht aktuell vor massiven Einschränkungen. Die Betreiber, die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), haben mit dem Fahrplanwechsel angekündigt, Verkehrsleistungen zu reduzieren und erstmals eine Betriebspause im März einzulegen.

Als Hauptgrund werden stark gestiegene Energiepreise, insbesondere für Steinkohle, genannt. Diese Begründung mag wirtschaftlich klingen – doch für Einwohner und Ausflügler heißt das: weniger Fahrten, längere Wartezeiten – und mittelfristig eine Abkehr von einem echten Naherholungs- und Touristikkonzept.

Daniel Gliemann warnt: „Wenn wir zulassen, dass unsere Bahnstrecken Stück für Stück ausgedünnt werden, dann verlieren wir am Ende mehr als nur ein paar Zugverbindungen. Wir verlieren ein Stück sächsischer Identität.“

Warum wir einschreiten müssen

Die Weißeritztalbahn ist nicht nur ein technisches Relikt: Sie verbindet Gemeinden, Ortschaften und Regionen und fördert den ländlichen Tourismus. Einsparungen bei so einem System dürfen nicht allein unter Kostenaspekten entschieden werden. Stattdessen braucht es eine vorausschauende, regionale Verkehrs- und Tourismuspolitik – eine, die Kulturerhalt, Mobilität und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in Einklang bringt.

Als Wählervereinigung, die sich für Heimat, Tradition und Vernunft einsetzt, fordern wir deshalb:

  • Den Erhalt des vollständigen Betriebs der Weißeritztalbahn – ohne willkürliche Strecken- oder Fahrplankürzungen.
  • Eine nachhaltige Finanzierung, die auch historische und touristische Bedeutung berücksichtigt.
  • Eine Beteiligung der regionalen Bevölkerung und Tourismusakteure an Entscheidungen, die über die Zukunft der Bahn entscheiden.

Ein Appell an die sächsische Politik

Wir rufen die Verantwortlichen bei der SDG und in der sächsischen Landespolitik auf: Sehen Sie die Weißeritztalbahn als das, was sie ist – ein kulturelles Erbe und ein Teil der regionalen Infrastruktur. Statt kurzfristiger Kostenreduktion braucht es jetzt Investitionen in die Zukunft: bessere Zugverbindungen, verlässliche Fahrpläne, attraktive Angebote für Einheimische und Gäste.

Denn wie Daniel Gliemann es formuliert: „Unsere Schmalspurbahnen sind keine Kostenfaktoren, sondern stiften Identität.“

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